Anonym bloggen? Bist Du anonym im Internet?

Anonym bloggen wollen viele, die die ersten Schritte im Internet wagen und einen eigenen Blog eröffnen. Zwar hört es sich spannend an, eine Webseite zu betreiben, Teil der Blogosphäre zu werden und sogar das Blog-Erstellen geht schnell von der Hand.

Doch das eigene Gesicht zeigen und aus dem Verborgenen treten? Nein. Bleiben wir lieber hinter der farbenfrohen Kulisse zurück, verstecken uns hinter der eigenen Schreibe und bloggen anonym. Vielleicht ersinnen wir uns ein schönes Pseudonym, wie etwa Kalinka Inkognito oder Wurzelgnom und hauen eifrig in die Tasten.

Ich selbst habe meinen ersten Blog anonym geführt und mich nicht der Öffentlichkeit präsentiert. Viel zu unsicher war ich damals, als dass ich meinen realen Namen, einen Lebenslauf oder gar ein Foto von mir offenbaren wollte. Immerhin kann so ein jeder nach diesen Daten googlen und findet ein ganzes Sammelsurium an Blogartikeln. Das wollte ich nicht und verkroch mich in die Anonymität.

Doch ist es überhaupt erlaubt, anonym zu bloggen? Wie verhält es sich dabei mit dem Recht und welche Dinge müssen wir bedenken, wenn wir anonym bloggen wollen? Dieser Artikel eräutert die Vorteile und Nachteile der Anonymität und gibt einen gebündelten Überblick, was im Internet erlaubt ist und welche Möglichkeiten es gibt, vollkommen anonym bloggen zu können. Auf geht’s…

Ist anonymes Bloggen möglich?

Anonym bloggen: Die Vorteile und Nachteile

Bevor ich mich damit befasse, was rechtlich erlaubt, verboten oder auch geduldet wird, möchte ich mich einmal mit den Vor- und Nachteilen des anonymen Bloggens befassen. Ich selbst denke zwar, dass wir hauptsächlich Nachteile durch das Verbergen unserer Identität haben, doch sollte das natürlich jeder selbst beurteilen.

  • Niemand kann unsere Spuren verfolgen. Klar. Dieser Vorteile liegt sprichwörtlich auf der Hand. Wenn wir unseren Namen im Internet nicht preisgeben, werden wir via Google oder anderen Suchmaschinen einfach nicht gefunden. das kann vorteilhaft sein, wenn wir in dubiosen Nischen unterwegs sind, Konkurrenten unsere Seiten nicht auf dem Präsentierteller offenbaren wollen oder über heikle Themen berichten. Von potentiellen Arbeitsgebern gar nicht zu sprechen.
  • Geld verdienen ist kompliziert. Wer mit seinem Blog das Ziel verfolgt, auch den ein oder anderen Euro zu verdienen, sollte sich das mit dem anonymen Bloggen zwei Mal überlegen. Denn wer den eigenen Blog versilbern möchte, ist in Deutschland auf ein Impressum angewiesen. Das gilt übrigens auch für die vielzähligen Test-Blogs, die auf Produktproben aus sind. Abhilfe kann kann hierbei ein Firmenname geben, der im Impressum zumindest keinen direkten Rückschluss auf die eigene Identität liefert.
  • Die anonyme Reputation. Es ist nun einmal so: ein Name schafft vertrauen und hievt einen Blogger gewissermaßen aus der Anonymität. Wenn ich nun über ein sehr spezielles Thema schreibe, kann ich mich mit Fachartikeln zu einem solchen positionieren und zu einer Größe in meiner Branche avancieren. das kann durchaus sinnvoll sein, wenn wir unseren Blog nicht nur für die eigenen Gedanken nutzen wollen.
  • Ein Name schafft Vertrauen. Ich habe gemerkt, dass mein eigener Name durchaus Vorteile hat und sich meine Leser nicht sofort über den Nuckel gezogen fühlten, wenn ich ihnen etwas empfohlen, versprochen und mitunter auch verkauft habe. Es ist wie im realen Leben; empfiehlt uns ein Bekannter eine Dienstleistung, schrecken wir kaum zurück, beim Vertreter sieht es allerdings anders aus.

Natürlich können auch noch andere Aspekte eine Rolle spielen, warum wir lieber anonym bloggen wollen. Beispielsweise denke ich an den Blog von FrauFreitag, die über ihren Alltag als Lehrerin an einer deutschen Schule schreibt. Dabei teilt sie aus und gewährt gleichermaßen tiefe Einblicke in ihre Erlebnisse. Das ist spannend und mittlerweile gibt es die Stories sogar in Buchform.

Der Erfolg gibt ihr Recht und wahrscheinlich ist es essentiell, dass anonym gebloggt wird. Immerhin wird hier aus dem Nähkästchen und Niederungen deutscher Klassenzimmer berichtet. Dabei wäre es sogar fatal, würde die Identität der Guten bekannt. Für sie und wohl auch für alle Beteiligten.

Darf man überhaupt anonym bloggen?

Anonym bloggen ist so eine Sache. Denn im Grunde müssen wir nicht angeben, wer wir sind. Schaut man einmal auf die deutsche Blogosphäre, wird auch ersichtlich, dass viele Mitbürger ein Pseudonym nutzen, um ihren Gedanken einen virtuellen Platz zu schaffen. Dennoch brauchen die ein oder anderen Blogger ein Impressum.

Ein Impressum (lat.impressum „Hineingedrücktes“ bzw. „Aufgedrücktes“) ist eine gesetzlich vorgeschriebene Herkunftsangabe in Publikationen, die Angaben über den Verlag,Autor, Herausgeber oder Redaktion enthält, vor allem um die presserechtlich für den Inhalt Verantwortlichen kenntlich zu machen. Quelle

Solch ein Impressum ist allerdings auch im Internet erforderlich, um den Inhaber einer Seite klar und erkenntlich zu zeigen. Hierbei gilt allerdings, dass prinzipiell nur Seiten ein solches benötigen, die “geschäftsmäßige Online-Dienste” anbieten, was aus dem Telemediengesetz hervorgeht.

Das bedeutet, dass jeder, der auch nur eine kommerzielle Idee im Hinterkopf hat, das anonyme Bloggen unterlassen sollte, um keine Abmahnung zu kassieren.

Allerdings machen viele Seitenbetreiber den Fehler, das Gesetz an dieser Stelle nicht weiterhin zu berücksichtigen. Immerhin heißt es nämlich im Rundfunksstaatsvertrag, dass auch Inhalte, die redaktionellen Charakter haben und zur öffentlichen Meinungsbildung beitragen können, der Impressumspflicht unterliegen.

Wer nun nachfragt, was das grundsätzlich meint, wird keine befriedigende Antwort erhalten. Denn bis dato ist das nicht wirklich eindeutig erklärt. Folglich ist jedem, der seinen Blog nicht ausschließlich privat nutzt, ein Impressum zu empfehlen. Anonym bloggen ist folglich wirklich nur dann rechtsmäßig, wenn wir ein paar eigene Fotos hochladen oder über unseren Kurztrip nach Mallorca berichten.

Wie kann ich anonym bloggen? Eine Anleitung…

Dennoch möchte ich in diesem Artikel gern erläutern, wie es überhaupt möglich ist, anonym zu bloggen. Denn bloß, weil wir auf unseren Namen verzichten, haben wir noch lange nicht unsere Identität verschleiert. Zwar reicht das in den meisten Fällen aus, doch wenn jemand gezielt darauf aus ist, unsere Identität zu offenbaren, müssen wir ein wenig geschickter vorgehen.

1. Eine kostenlose Blogsoftware nutzen

In dem Augenblick, wo wir eigenen Webspace registrieren, ist es um unsere Anonymität geschehen. Mit einer einfachen Who-Is-Abfrage lässt sich nämlich relativ einfach bestimmen, wer der Halter einer Domain ist. Das lässt sich auf den Seiten der DENIC wunderbar durchspielen, die ich schon ausführlich in meinem Artikel über Domainnamen vorgestellt habe.

Um uns vor diesem Zugriff zu schützen müssen wir also auf einen kostenlosen Anbieter ausweichen (blogspot, wordpress und Co) oder uns einer Who Is – Protection bedienen. Diese ist allerdings für .de Domains hinfällig und kostet außerdem einige Euro jährlich.

2. Private Angaben verschleiern, Fotos aussparen

Es sollte klar sein, dass wir, um wirklich anonym bloggen zu können, auf alle Angaben, die Rückschlüsse ermöglichen, verzichten sollten. Gerade bei Fotos empfiehlt es sich, die Metadaten zu entfernen. Beispielsweise hinterlässt jede handelsübliche Digitalkamera Spuren, die wir beseitigen können. Das Gleiche gilt auch für MP3 und ähnliche Dateien, die wir hochladen wollen.

Ein kostenloses Tool, um die Metadaten zielsicher zu entfernen, findest Du an dieser Stelle. Allerdings gibt es mit Sicherheit noch einige Alternativen. Einfach einmal Google befragen.

3. Das automatische Bloggen, um anonym zu bleiben

Wer nicht nur seine Identität, sondern auch seine Gewohnheiten verschleiern möchte, sollte auf das automatische Veröffentlichen von Artikeln zurückgreifen. Nahezu jede Blogsoftware ermöglicht es, Artikel zu einem bestimmten Zeitpunkt zu veröffentlichen und nicht sofort.

Beispielsweise nutze ich selbst diese Option häufig bei WordPress, wenn ich in den Urlaub fahre. Die Begründung ist hierbei, dass ich per Impressum klar über meine Identität Auskunft gebe und außerdem meine Adresse angebe. Es gibt viele schwarze Schafe und denen muss ich meine leere Wohnung nicht auf dem Präsentierteller offerieren.

4. Eine anonyme Mailadresse nutzen

Es ist schön und gut, wenn wir uns im Verborgenen bewegen und dann mit einer handelsüblichen Mailadresse Umgang pflegen. Da eine solche Allerdings für eine Registrierung bei WordPress und Co erforderlich ist, empfiehlt es sich, eine anonyme und einzigartige Mailadresse zu registrieren, um auch über die Grenzen des Blogs kommunizieren zu können und anonym zu bleiben.

Hierbei empfiehlt es sich, wie auch bei allen anderen Anwendungen, die wir online durchführen, auf TOR zurückzugreifen, um die eigenen Zugriffe vor jeglicher Auslesung zu schützen. Diese Software habe ich dir verlinkt. Einen Artikel zur Funktionsweise findest Du an dieser Stelle und auf Wikipedia.

Anonym bloggen? Reicht das aus?

Natürlich ist es nicht ganz so einfach, auf lange Sicht anonym zu bleiben. Mit Sicherheit gibt es auch Hürden und Hindernisse, die ich selbst gar nicht bedacht habe. Ich habe auf den wenigsten Projekten das erklärte Ziel, anonym zu bloggen, geschweige denn, meine wahre Identität zu verschleiern.

Auch der Bekanntheitsgrad eines Weblogs spielt selbstverständlich eine wichtige Rolle, wenn wir anonym bleiben wollen. Denn umso größer der öffentliche Druck respektive das Interesse an unserer Person ist, umso schwieriger ist es auch mit der Anonymität im Internet.

Dennoch denke ich, dass es grundsätzlich ausreicht, um Bekannte, Arbeitgeber und unliebsame Konkurrenten auszuschließen, wenn wir…

  • …einen Freehoster verwenden,
  • …uns mit einer anonymen Mailadresse registrieren,
  • …beim Bloggen auf private Angaben verzichten und
  • …unsere Gewohnheiten nicht unmittelbar preisgeben.

Ich selbst bin übrigens kein Freund davon, wenn Blogger ihre Identität verbergen. Ich weiß nämlich gern, mit wem ich es zu tun habe. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass es wenig bringt, anonym bloggen zu wollen, da meines Erachtens die Nachteile überwiegen. Aber das kann ich natürlich nicht für andere Menschen entscheiden.

Außerdem würde ich mich freuen, wenn Du Deine Erfahrungen zum Thema Anonymität im Internet an dieser Stelle hinterlassen würdest und mir den ein oder andere Einblick geben würdest, warum gerade Du anonym bloggen willst…

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31 legendäre Kommentare zu "Anonym bloggen? Bist Du anonym im Internet?"

  1. Stefan sagt:

    Hi,
    möchte man den wirklich Anaonym bloggen? Ich kann es mir nur vorstellen, wenn man bestimmte Hintergedanken bei der Geschichte hat. Wer Geld verdienen möchte oder anderweitig erfolgreich sein will, hat gar nicht die Möglichkeit anonym zu bleiben.
    Schaut man sich mal die preferierten Blogs an, dann wird man feststellen, dass man mehr über die Person hinter dem Blog weiß als einem bewußt ist.
    So erhält man immer mal wieder Schnippsel vom privaten und ich meine das dies einer der wichtigsten Faktoren ist um erfolgreich zu werden.
    Ich kann stupide Daten in Blogartikel einarbeiten, aber dann bin ich nicht besser als ein Lexikon. Ich kann aber meinen Stammlesern auch zeigen, dass hier ein Mensch sitzt. Es macht uns aus.
    Ich hatte lange Zeit Probleme mit dem Bloggen unter meinem Namen, da ich dachte ich wäre nicht gut genug. In einem meiner wissenschaftlichen Blogs habe ich das Gefühl immer noch, dass kommt aber eher von mir.
    Ich blogge in allen Bereichen mit meinem Namen, da ich der Meinung bin, dass man mich so eher für voll nimmt und akzeptiert. Und wer das nicht tut, der wird es auch nicht tun, wenn ich anonym bin.
    So…das war jetzt fast nen Gastartikel :-) Danke für den interessanten Gedanken.
    Viele Grüße
    Stefan

    • Jonas Geldschläger sagt:

      Ahoj Stefan,
      ich weiß nicht, ob man wirklich Hintergedanken haben muss, um anonym bloggen zu wollen. ich selbst kenne das aus meinen Anfangsjahren, dass ich nicht sonderlich erpicht darauf war, jedem unter die Nase zu reiben, dass ich einen eigenen Blog betreibe. Im Grunde ist diese Scheu wohl unbegründet, doch nachvollziehen kann ich sie dennoch. Aber natürlich stimmt es, dass anonym bloggen nur dann geht, wenn wir keinerlei kommerzielle Hintergedanken haben respektive irgendwas verbergen wollen…, oder müssen?
      Vielmehr richtet sich dieser Artikel auch an diejenigen, die nicht ihrem Arbeitgeber oder irgendwelchen Halbbekanntschaften die eigene Leidenschaft für Lederoutfits zeigen möchten und ja…, das kann mitunter recht schwierig sein.
      Außerdem möchte ich Dir beipflichten, dass es für die Leserschaft angenehmer ist, wenn sie denn wissen, mit wem sie es hier zu tun haben. Das ist einfacher schöner und oftmals begünstigt es sogar den anfänglichen Blogerfolg, da die ersten Schritte oftmals mit einer gehörigen Portion Vertrauen durch die eigenen Leser einher geht und hierbei spielt natürlich das Preisgeben eine wichtige Rolle. Klar.
      Vielen Dank für Deinen “Gastartikel”, gern mehr davon, ob anonym oder unter realem Namen ist mir gleich…, abgesehen davon könntest Du mir mal Deine Aktion “Blog-Fokus” erläutern, ich glaube, das verstehe ich nicht :-)
      Cheers!

      • Stefan sagt:

        Hallo Jonas,
        danke für die ausführliche Antwort. Dein Beispiel find ich Klasse. Soweit hatte ich nicht gedacht. In solchen Fällen kann das anonyme/pseudonyme Bloggen wirklich Sinn machen. Stimmt.

        Zum Blog-Fokus. Dieser war/ist ganz einfach erklärt.
        Die Grundidee ist, dass ein Blog eine Zusammenfassung aus der Blogosphäre schreibt. Was hat der Blogger sich angeschaut, was waren interessante Nachrichten aus der Szene etc. also die ganz persönlichen Rückblicke aus 2 Wochen bloggen.
        Da ich den Blog-Fokus eingerichtet habe, würde ich eine Ankündigung mit Link und zum erscheinen des Artikels einen Hinweis mit Link auf den Blog schreiben. Weiterhin war die Idee, dass alle bisherigen Blogger ebenfalls zum erscheinen eine kurze News auf den Blog schreiben, der den Fokus gerade hat. Nach zwei Wochen, macht das der nächste Blog usw. usf.
        Also eine massive Verlinkung der Blogs mit dem Hintergrund das der Blog-Leser jedes mal eine neue Sichtweise, nämlich die fokusierte Sicht des einen Bloggers erhält, der den Rückblick schreibt.
        Leider ist das Thema bei mir etwas eingeschlafen aus Zeitmangel und ich überlege die ganze Zeit ob ich den Blog-Fokus noch einmal wiederbelebe oder es eher sein lasse.
        Falls Du mal einen Blog-Fokus schreiben willst, dann kannst Du das gern machen. Sag mir Bescheid und wir planen mal das nächste Datum mit Ankündigung etc. Ob die anderen, alten Fokusierer noch mitmachen kann ich Dir nicht versprechen, aber ich würde diese Fragen. Vllt. kann ich die ja zu einem zweiten Fokus erwärmen, dann wären wir schon wieder ziemlich viele.

        Viele Grüße
        Stefan

  2. TmoWizard sagt:

    Hallo Jonas,

    ich möchte dich hier auf mein Impressum hinweisen, dir ist nämlich eine kleiner Fehler unterlaufen. Bestimmte Arten von Blogs müßen nämlich ein ausführliches Impressum habe, das kannst du an meinem eigenen Impressum sehen. Da gibt es einen Link, der auf die 4. Fallgruppe hinweist und auf die “Hinweise für Blogger!

    Da ich viele journalistische Artikel veröffentliche muß ich solch ein Impressum führen, sonst mache ich mich strafbar. Anonym? Geht bei mir gar nicht, das könnte nämlich ziemlich teuer für mich werden!

    Grüße aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

    Mike, TmoWizard

    • Jonas Geldschläger sagt:

      Hey Mike,
      schön, dass Du es auch in diesem Jahr geschafft hast, in meinem Blog vorbeizuschauen. Das freut mich :-)
      Allerdings frage ich mich, was Du meinst, denn ich habe unter dem Punkt “Impressum” doch geschrieben, dass viele Blogger den Fehler machen, den Gesetztext nicht vollständig zu lesen, da es im Rundfunksstaatsvertrag heißt, dass auch Inhalte, die einen redaktionellen Charakter haben, von der Impressumspflicht betroffen sind. So steht es im Artikel.
      Und ja, anonym bloggen ist bei Dir auch vollkommen unnötig und wäre wohl strafbar. Doch gibt es eben Menschen, die sich gern in Verborgenheit hüllen.

      Cheers!

  3. Benni sagt:

    Hallo,
    ich hab noch nie was davon gehalten anonym zu schreiben. Es gibt sicherlich Fälle, in denen es angebracht ist, aber ich finde schon, dass man sich nicht komplett verschließen sollte.
    Man muss ja nicht alles von sich preisgeben, mache ich auch nicht, aber ich habe es immer so gesehen, dass meinen Aussagen mehr Gewicht gegeben wird, einfach weil ich mit meinem Namen dafür einstehe.

    Einige Dinge würde ich heute auch nicht mehr so schreiben, wie ich sie geschrieben habe, aber so ist das halt. Meinungen, auch die eigene, können sich ändern. Das gehört dazu und niemand – bzw. nur die Trolle – werden es einem übel nehmen, wenn man heute eventuell etwas anderes schreibt, als vor 5 Jahren.

    Aus diesem Grund habe ich auch eine Vorname-Nachname-Domain gewählt. So kann ich in gewissem Maße selbst entscheiden, was für ein Image im Netz von mir existiert.
    Ist natürlich nicht 100%ig, aber wie gesagt, .. perfekt ist sowieso keiner von uns.

    So der 0815-Blogger hat in meinen Augen keinen Grund anonym zu sein.

    • Jonas Geldschläger sagt:

      Ich stimme Dir in vielen Punkten zu, Benjamin. dennoch hat sich bei mir diesbezüglich der Blickpunkt abermals ein wenig gedreht. Auf diesem Blog gibt es für mich keinen Grund, anonym zu bloggen. Warum auch? Allerdings betreibe ich mittlerweile rund 50 Projekte und es ist mir ein Dorn im Auge, dass jeder Mensch, der ein wenig pfiffiger ist, innerhalb weniger Sekunden all meine Projekte auslesen kann, Einblicke darin hat, wie diese miteinander verknüpft sind und wo ich mitwirke.

      Hierbei geht es wahrlich nicht darum, irgendwas zu verbergen, sondern einfach nur um das Problem der Konkurrenz. Hierbei, als in diesem Blog, stellt sich mir diese Frage natürlich nicht. Doch es gibt eben auch Shops und Produktseiten, die ich betreibe und hierbei muss ich nicht gänzlich mit offenen Karten spielen. Oder doch?

      Cheers :-)

  4. Uli sagt:

    Hi Jonas. Also mir geht es genauso wie Dir zu Beginn Deiner Blogger-Karriere! Ich WILL einfach nicht, dass BESTIMMTE Leute mich bei Google finden, u.a. wie Du auch erwähnst der Arbeitgeber und ein paar wenige andere. Das hat nix mit irgendwelchen Hintergedanken zu tun, wie Stefan oben kommentiert – mein Blog ist jugendfrei, nicht rassistisch und auch nicht ohne irgenwelche Betrugsabsichten. Ich habe auch gar nichts dagegen, dass andere Blogger oder die Blogbesucher meinen Namen kennen. Aber es geht um einige (und wenn auch nur wenige) Leute, die eben nichts davon wissen sollen (jeder kennt viell. so ein paar Leute in seinem Umfeld).
    Da ich allerdings auch meine Blogs ein wenig “versilber”, muss mein Name im Impressum stehen, und das tut er auch. Allerdings in Form einer Bild-Datei – natürlich ohne alt-tag. So taucht er bei Google nicht auf. Das ist zwar auch nicht 100% korrekt – habe ich mal irgendwo gelesen – aber immerhin ein Mittelweg.

  5. Sarah sagt:

    Hallo

    ich wollte fragen wie das mit dem Impressum geht. Will vielleicht Bilder/Sprüche posten die nicht von mir stammen. Was muss ich da machen dass ich nicht “gestraft” werde?

    Bitte um Hilfe, kenn mich beim bloggen noch gar nicht aus!!! :(

    • Jonas Geldschläger sagt:

      Liebe Sarah,

      ich habe einmal auf einem anderen Projekt von mir über die Impressumspflicht geschrieben. Aber machen wir es einfach kurz: Auf der sicheren Seite bist Du, wenn das Impressum Deinen Namen und Anschrift enthält. Außerdem sind Datenschutzhinweise nicht verkehrt. Schau doch einfach mal ins Impressum der Blogkiste, das kannst Du Dir gern kopieren und eben die entsprechenden Hinweise abändern.

      Cheers.

  6. Rene Walter sagt:

    Es kommt sicher auf das Thema an, ein Offshore Hoster + Domainregistrar wie z.B. Internet.bs Bahamas schützt vor Abmahnungen, aber viele Partnerprogramme akzeptieren keine Webseiten, ohne Impressum nach Telemediengesetz.

  7. Reznor sagt:

    Verstehe nicht, warum manche nicht einsehen, dass nicht jeder in der Lage ist, mit seinem Namen zu seinen Aussagen zu stehen. Ich kann beispielsweise meine politische Gesinnung nicht wirklich offen kommunizieren, da mein Arbeitgeber extrem schwarz-gelb geprägt ist, womit ich mich in keinster Weise identifizieren kann und eher am anderen Ende des Spektrums zu finden bin. Einen politisch geprägten Blog könnte ich entsprechend nicht führen, ohne meinen Job zu riskieren. Glaubt ja wohl heute keiner wirklich noch dran, dass sowas wie das Antidiskriminierungsgesetz einen vor einer Entlassung schützt, wenn der Arbeitgeber andere ideologische Werte vertritt als man selbst. Wenn man einen Grund finden will, jemanden rauszuwerfen, findet man auch einen oder schafft ein Klima, in dem derjenige freiwillig geht.
    Meinungsfreiheit in Deutschland? Gibt es, aber man muss bereit sein, die Konsequenzen für seine Meinung zu tragen oder Wege finden, sie anonym zu äußern.

  8. Lisa sagt:

    Hallo Jonas, gerne würde ich einen anonymen blog erstellen um eine Geschichte zu schreiben. Eine sehr private Geschichte, die eben auch viel mit mir zu tun hat und ich möchte nicht, dass irgendjemand Rückschlüsse ziehen kann. Ich kann mit niemandem darüber reden und brauche das um gewisse Dinge in meinem Leben zu verarbeiten. Am Liebsten würde ich die Leser einbinden, die sozusagen mitschreiben können an meiner Geschichte. Sie können die Namen aussuchen, die Orte wo es spielt. Kannst Du mir dazu Deine Meinung schreiben? Liebe Grüße von Lisa

    • Nicole sagt:

      Hallo Lisa,
      ich fange gerade an mich mit dem Thema auseinander zu setzen, ich glaube aus ähnlichen Gründen wir du. Ich würde mich gerne mit dir direkt austauschen wenn du Interesse hast?
      Würde mich freuen!

      Sonnige Grüße
      Nicole

  9. Alex L sagt:

    Hi,
    ich blogge seit Beginn an nicht anonym und zeige meine Person, welche hinter dem Blog steckt. Ich empfehle auch nicht, anonym zu bloggen, denn man will ja auch mit dem Blog bekannter werden. Also dann sollte man schon ein Impressum haben und das eigene Ich zeigen. Es gibt nach wie vor einige Blogs ohne Impressum und dabei ist die Gefahr gross, abgemahnt zu werden. Das will man ja nicht riskieren.

  10. Martin sagt:

    Es gibt auch Aussagen die in Deutschland illegal sind oder die zwar legal sind aber Repressalien zur Folge haben können, z.b. Kündigung. Egal wie sehr man “zu seinen aussagen steht”.
    Daher finde ich es vernünftig anonym zu bloggen dann kann man nämlich einfach schreiben was man grade so denkt ohne die selbstzensur einschalten zu müssen.

  11. blaubeere sagt:

    Hallo,
    ich frage mich ob ich ebenfalls ein Impressum benötige wenn ich über Mode und Make Up berichten möchte? Klappt das anonym und wann ist ein Text den ich verfasse journalistisch?

  12. Alex L sagt:

    @Blaubeere,
    also mit einem Impressum kannst du nichts falsch machen. Es ist auch schnell realisiert.

    • blaubeere sagt:

      aber dann wäre der blog ja nicht mehr anonym da im impressum der name angegeben werden muss oder komme ich da irgendwie drum rum?

      • Saskia sagt:

        Das verstehe ich auch nicht. Ist denn ein anonymer Blog (also ohne Angabe der persönlichen Daten) somit illegal? Oder gibt es legale Möglichkeiten? Kann man zum Beispiel seine Daten irgendwo so registrieren lassen, dass sie zwar den zuständigen Behörden, nicht aber der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind? Dann wäre man ja (mehr oder weniger) auf der sicheren Seite, würde aber nicht von jedem bei Google gefunden oder könnte gar persönlich ausfindig gemacht oder gar kontaktiert werden.Wenn es um nicht kommerzielle Inhalte geht, sollte das doch auch legal machbar sein, oder?

  13. Alex L sagt:

    @Blaubeere,
    bei einem gültigen Impressum musst du alles angeben. Wenn du damit nicht einverstanden bist, bleibt dir dann nur das anonyme Blogging.

  14. Millivanilli sagt:

    Hallo Jonas,
    ich bin dir zum einen schonmal dankbar,dass du dir die mühe gemacht hast all diese erklärungen in die welt zu setzen. Da ich aber leider vom technischen absolut null ahnung habe, kann ich ich mit den programmen/programmnamen die notwendig sind um einen block wirklich anonym zu gestalten nichts anfangen. Ist es generell auch möglich,die irgrndwie übers handy zu nutzen? Und wie komme ich überhaupt an die dran? Mir ist es nämlich sehr wichtig bei dem block,denich erstellen möchte,absolut anonym zu sein ( Ich möchte ihn in keiner weise irgendwie kommerziell nutzen oder sonstwas,nur mich “irgendwie” mitteilen).
    Liebe Grüße

  15. millivanilli sagt:

    Hallo Jonas,
    auch ich möchte einen anonymen blog erstellen,da ich nicht vorhabe den irgendwie kommerziel zu nutzen und nicht möchte,dass irgendwer erfahren kann,wer dahinter steckt. W Weil ich mich mit dem technischen absolut kein bischen auskenne,wollte ich dich fragen,ob du mir die passenden programme(kostenlos?) empfehlen kannst,wenn auf meinem computer linux und nicht windows ist.
    Liebe Grüße

  16. millivanilli sagt:

    ups,sorry,ich dachte das erste wäre nicht gesendet worden :o

  17. Michi sagt:

    Ein Name schafft Vertrauen sagt eigentlich alles aus. Wer ernsthaft bloggen möchte kommt meiner Meinung nach nicht um Preisgabe seines Namens herum.

    Viele Grüße
    Michi
    inpirat

  18. DepriCat sagt:

    Hallo Jonas, (@Michi)

    ich überlege, anonym zu bloggen, weil es (siehe Pseudonym) um eine Erkrankung, das Leben damit, die Erfahrungen, die ich damit mache, gehen soll. Da ich davon ausgehe, irgendwann mal wieder arbeitsfähig zu sein, muss ich aber davon ausgehen, dass ein zukünftiger Arbeitgeber mal nachforscht… Ich möchte aber nicht, dass ein Arbeitgeber oder Kollege, diese Details gezielt nachforschen kann – da das nicht nur berufliche, sondern auch gesundheitliche Konsequenzen haben kann.
    Im Blog möchte ich Dinge ansprechen können, die ich nicht mit Freunden und schon gar nicht mit potentiellen Arbeitgebern und mehr oder weniger wohlgesonnenen Kollegen teilen möchte – das geht sicher anderen auch so, sei das sexueller Missbrauch in der Kindheit oder Einzelheiten zur Erkrankung u.s.w.

    Damit wäre eine Seite, bzw. ein Bloghost, der Identitäten schützt und nur bei tatsächlicher Rechtsverletzung Behörden zugänglich macht, für mich ein gangbarer Weg. Soweit ich das nicht finde, bleibt mir nur das anonyme bloggen, um einen (therapeutischen) Nutzen für mich und andere zu erreichen, ohne reale Nachteile oder Schaden befürchten zu müssen. Wer Erfahrungen mit Mobbing oder einfach nur unethischen Methoden am Arbeitsplatz gemacht hat, kann das sicherlich nachvollziehen. Sobald wir in einer perfekten Welt leben, in der alle respekt- und rücksichtsvoll miteinander umgehen, ist das nicht mehr notwendig, aber bis dahin muss ich anonym bleiben, wenn ich meine Inhalte bloggen möchte.
    Gruß
    DepriCat

    • Saskia sagt:

      Deine Beweggründe kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich glaube, es ist wichtig, dass solche Stimmen gehört werden. Dafür ist das Internet eine gute Plattform. Ich wünsche dir sehr, dass du es schaffst!

  19. solerino sagt:

    Hallo alle zusammen,
    ich möchte anonym bloggen weil ich meine eigene ganz persönliche Lebensgeschichte veröffentlichen möchte. Da es sehr private Informationen sind möchte ich nicht dass gleich jeder weiss dass es um mich geht. Es geht um meine psychische Probleme und ich möchte das erstmal lieber anonym machen, da ich ja Angst und Stress habe. Der blog soll für mich ein therapeutisches Werkzeug sein, damit ich mit meinem Leben was sinnvolles anfange. Ich hab vor kurzem mir einen blog zugelegt und die ersten posts geschrieben. Dabei ist mir aufgefallen dass man auch passwortgeschützte Beiträge veröffentlichen kann, dass war mir nicht bewusst. Vielleicht ist das für mich später einen Option falls ich nicht mehr 100 % anonym bleiben möchten und mich langsam zeigen möchte. Für den Augenblick blogge ich anonym und es wird wohl auch für eine Weile so bleiben. Hab viele Sachen zu entdecken und zu lernen wie tags,links,feeds,Kontaktformulare u.v.m.
    Viele Grüße
    solerino

  20. Martin sagt:

    Ich möchte ein anonymes Blog für die Mitglieder eines Online-Spiels erstellen. Der Chat innerhalb dieses Spiels erlaubt nur sehr kurze Texte, die auch leicht flüchtig sind. Einige Dinge erfordern aber eine etwas ausführlichere Erklärung. Die Mitglieder des Spiels sollen Beiträge – ebenfalls anonym – kommentieren können, daher die Idee, einen Blog zu verwenden. Die Spieler kennen sich offline nicht und das soll auch so bleiben.

    Ich denke mal, für diesen ganz speziellen Blog wird die Impressumspflicht wohl nicht gelten. Hosten möchte ich auf blogger.com, Teil des Google-Imperiums.

    Über Hinweise zu der Idee freue ich mich.

  21. Herzbrille sagt:

    Dein Blogpost schildert ziemlich gut die Vor- und Nachteile (auf jeden Fall danke für diesen Artikel!), doch der Nachgeschmack ist so: “Naja, eigentlich ist anonym bloggen ja doch irgendwie doof…”
    Es gibt doch viele Gründe anonym zu bloggen.
    Zum Beispiel, wenn man über Menschen im Bekanntenkreis schreibt und ihnen damit den Ruf schädigen könnte, familiäre Probleme und all sowas, von Kleinigkeiten bis zu sehr ernsten Themen wird es da sicher vieles geben, was nicht unbedingt die gemeinten Personen lesen sollten.
    Oder wie im Fall Frau Freitag. :D
    Oder man bewegt sich in bestimmten, politischen Kreisen und möchte nicht sofort von potentiellen Arbeitgeber_innen gefunden werden. Oder von Nazis :-P, je nachdem, was man macht…
    Oder man schreibt über intime Themen wie Sexualität, packt aus, plaudert aus dem Nähkästchen und hat keine Lust, dass Tante Emma mitliest.

    Ich hab das Gefühl, dass ich ganz anders schreibe, wenn ich weiß, dass der Text anonym veröffentlicht wird. Es ist einfach ein Gefühl von Sicherheit, dass ich mich auch mal nackig machen kann, wenn ich es für sinnvoll erachte, ohne gleich dafür von meinem Umfeld bestraft zu werden. Die Kommentare beziehen sich dann nur auf meinen Text und kommen von Leuten, die nur meine Texte kennen und keine weiteren Anhaltspunkte haben, auf denen sie ihre Vorurteile aufbauen könnten. Da geht es aber um sehr persönliche Texte, nicht um Kiezblogs. :-P

  22. Saskia sagt:

    Du wolltest ja wissen, warum Leute überhaupt anonym bloggen wollen.

    Ich möchte etwas über meine persönliche Lebensgeschichte veröffentlichen, wo es um sehr intime und für mich traumatische Erlebnisse und deren Auswirkungen auf mein jetziges Leben geht. Ich möchte auch über meine diesbezüglichen zum Teil niederschmetternden Erfahrungen im persönlichen Umfeld (Familie, Freundeskreis), mit der Justiz , mit Behörden berichten und inwieweit diese meine Traumata verstärkt und mein weiteres Leben nachhaltig negativ beeinflusst haben.

    Gerade eben wegen dieser Traumatisierungen lebe ich sehr zurückgezogen und wäre psychisch nicht in der Lage, eventuellen erneuten Anfeindungen Stand zu halten. Wäre der Blog öffentlich, würde ich mich wohl aus Angst davor zensieren und das täte dem Ziel des Ganzen, nämlich Verständnis für Menschen in ähnlichen Situationen zu erreichen, großen Abbruch.

    Mir geht es um Aufmerksamkeit für das Thema, nicht um Aufmerksamkeit für mich als Person. Diese Aufmerksamkeit wäre, selbst wenn sie sicher auch teilweise positiv ausfallen könnte, nur eine weitere Belastung für mich.

    Ich denke mal, dass es bei Interesse seitens der Behörden (zum Beispiel im Falle verfassungsfeindlicher Äußerungen) schon Möglichkeiten gäbe, die Verfasserin dingfest zu machen. Auch bei anonymen Blogs. Da ich so etwas aber nicht vorhabe, gehe ich davon aus, dass für meine Zwecke ein anonymer Blog, der keine Zuordnung zu meinen persönlichen Daten zulässt, völlig ausreichend wäre.

    Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit dieser Frage und muss mich erst einmal umfassend informieren. Die von mir geschriebenen Texte liegen in einer Schublade, zu der nicht einmal mir sehr nahestehende Personen Zugang hätten. Ich wollte sie schon immer irgendwann veröffentlichen, hatte dazu aber nie den Mut. Schon der Gedanke daran liess mich in ein tiefes Loch fallen und alte Ängste wieder aufkeimen. Ein anonymer Blog wäre wohl die einzige Möglichkeit. Ansonsten bleibt nur der Papierkorb.

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