Kostenlose oder Premium Themes für den Blog?

Ich habe soeben den Bereich WordPress Themes auf diesem Blog eingerichtet. Der Fokus liegt klar auf käuflichen Premium Themes. Aber was ist besser? Premium oder kostenlos?

Die Frage, ob man lieber gleich zu einem kostenpflichtigen Theme greifen sollte oder anfänglich ein kostenloses ausreicht, hat mich früher arg beschäftigt. Immerhin geben wir Geld aus, ohne etwas einzunehmen und wer sagt schon, dass es wirklich besser so ist? Ist es das oder ist es vollkommen egal, wofür wir uns entscheiden?

Unser neuer Blog hat in den ersten Wochen eh kaum Besucher und die, die uns beehre,n bleiben nur wenige Klicks. Sie hinterlassen keinen Kommentar und scheinen sich kaum für unsere Inhalte zu interessieren. Macht es da Sinn, gleich in die Vollen zu gehen und auch noch in die eigene Tasche zu greifen? Alles Fragen, die gerade Einsteiger quälen und deren Antwort nicht unbedingt auf der Hand liegt.

Ich habe mich allerdings entschieden und möchte Dir in diesem Artikel einmal die Vorteile von Premium Themes erläutern und warum ich denke, dass sie die bessere Wahl sind…

Premium Themes für WordPress: Eine Wahl?

Häufig bieten Themeschmieden großartige Oberflächen an, die sieh für lau vertreiben. Meistens stehen diese den kostenpflichtigen in keinem Detail nach und sind im gleichen Maße ansprechend. Dennoch neige ich selbst dazu, mir ein Theme zu kaufen und eben nicht zur kostenlosen Alternative zu greifen.

Ich möchte es mir in diesem Artikel einfach machen und lediglich die Vorteile eines kostenpflichtigen Themes nennen, wobei ich die Nachteile geflissentlich ausspare. Denn wenn wir ehrlich sind, können wir in diesem Punkt eben nur den Preis nennen. Außerdem gehe ich nicht auf die positiven Aspekte eines kostenlosen Worpdress-Themes ein.

Wozu auch? Sie kosten eben nichts und das ist auch ihr größter Wert. Und wie sagt man so schön? Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul und manchmal stimmt diese Binsenweisheit auch. Jedenfalls dann, wenn es sich beim Geschenkten um einen Apfel oder ein Stück Torte handelt. Außerdem ist es natürlich von Vorteil, dass wir mehrere Varianten ausprobieren können und dieses Experimente keinen monetären Einsatz verlangen.

Allerdings sollte man manchen Vierbeiner eben doch auf die Kauleiste gucken und nicht alles abgreifen, was kostenlos daher kommt. Vor allem dann nicht, wenn wir unseren Blog als Ganzes sehen und auch ein wenig in die Zukunft blicken. Dabei ist entscheidend, welche Pläne und Vorbereitungen wir vorab für unseren Weblog geschmiedet haben.

Die Vorteile von Premium-Themes!

Günstig, billiger und umsonst ist eben nicht immer die beste Entscheidung.

  • Premium-Themes haben in der regel validen und sauberen Code und ein modernes und hochwertiges Layout. Wodurch sie in allen gängigen Browsern funktionieren und richtig dargestellt werden. Das spart Zeit und Arbeit.
  • Premium Themes kosten nicht die Welt. Oftmals schellen die Alarmglocken, weil man Geld ausgeben soll. Allerdings bewegen wir uns hierbei in einem Bereich zwischen 15€-30€. Außerdem gibt es häufig Rabatte, Bundles und Aktionen. Teuer ist also was anderes.
  • Wer sich zum Kauf eines Premium-Themes durchringt, zahlt gleich noch den Support mit. Der Vorteil liegt hierbei auf der Hand. Haben wir Probleme, kommen mit etwas nicht zurecht oder gibt es Fragen, die uns quälen? Der Support ist meistens recht zügig und klärt alle Fragen im angegliederten Forum.
  • Außerdem werden bezahlte Themes aktualisiert und immer auf den neuesten Stand gebracht. Der Vorteil ist, dass wir uns somit nicht um Nebensächlichkeiten kümmern brauchen, da die Entwickler gewährleisten, dass die eigenen Themes auf mit den neuesten WordPress-Aktualisierungen Schritt halten. das ist praktisch und spart Zeit und Geld.
  • Wir müssen uns nicht mit sinnlosen Backlinks rumärgern. Denn häufig heißt umsonst nicht gleich kostenlos, denn die wenigsten Entwickler stellen ein WordPress-Theme ins Internet, weil sie gute Menschen sind. Häufig verweisen wir im Footerbereich auf irgendwelche Projekte und Produkte, die wir ansonsten niemals empfehlen würden und stärken folglich xbeliebige Angebote im Internet.
  • Premium-Themes sind frei von Schadcode. Ich möchte nicht gleich den Teufel an die Wand malen, doch mitunter enthalten Gratis-Themes eben nicht nur schönen, sauberen und validen Code, sondern ebenfalls kleine Schädlinge. Das Ausmaß kann katastrophal sein.
  • Außerdem haben wir ein Alleinstellungsmerkmal und sind einzigartig. Natürlich nutzen weniger Blogs ein kostenpflichtiges Theme. Wer sich nun allerdings zum Kauf entschließt, hebt sich häufig durch ein einmaliges Design von der Masse ab. Ebenfalls wie die Auswahl von Blognamen, kann dieses Detail für den Erfolg entscheidend sein.
  • Suchmaschinenfreundlichkeit wird groß geschrieben. Die meisten WordPress-Themes, die wir erwerben, sind für den optimalen Einsatz in Suchmaschinen, wie Google und Co, ausgerichtet. Das bedeutet, dass unsere Karten auch ohne Know How schon anfänglich besser sind.
  • Premium-Themes bieten zusätzlich Funktionen. Viele Themes, die wir erwerben können, bieten einen enormen Umfang aus dem Backend heraus. So können zahlreiche Details ohne großartige Kenntnisse angepasst werden, ohne in den Code eingreifen zu müssen. Auch das ist natürlich vorteilhaft.

Natürlich können auch kostenlose Angebote Sinn machen, doch habe ich in den letzten Jahren sehr häufig negative Erfahrungen mit Themes gemacht, die mir hinterher geworfen wurden. Dennoch möchte ich Dir auch noch einige Hinweise geben, falls der Kauf eines Premium Themes ausgeschlossen ist.

Kostenlose WordPress-Themes: Worauf achten?

Natürlich sind nicht alle kostenlosen WordPress-Themes schlecht, mit Schadcode überladen oder machen keinen Sinn. In meinem allerersten Blog habe ich mich auch für die Gratis-Variante entschieden und das war nicht unbedingt das Schlechteste.

Auch im neuen Bereich der WordPress-Themes führe ich kostenlose Oberflächen auf, doch möchte ich auch hierzu noch etwas schreiben und in einem gesonderten Artikel meine Erfahrungen bündeln. Dieser erscheint im Laufe der Woche und soll Dir ein wenig dabei helfen, worauf wir achten sollten, wenn wir uns für ein kostenloses Theme entscheiden.

Doch wie ist es bei Dir? Greifst Du gleich zum kostenlosen Theme oder wählst Du für Deine Projekte die Bezahl-Variante? Welche Vor- und Nachteile siehst Du in Premium-Themes und wie sind Deine Erfahrungen damit? Ich bin auf Deine Meinung gespannt…

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4 legendäre Kommentare zu "Kostenlose oder Premium Themes für den Blog?"

  1. TmoWizard sagt:

    Hallo Jonas,

    da muß ich doch gleich mal meinen Senf dazu geben! ;-)

    Ich selbst verwende bei meinem eher kleinen und unbekannten Blog ein kostenloses Theme, das aber für meine Zwecke ausreichend Optionen bietet. Da ich mit dem Blog sowieso kein Geld verdiene sehe ich auch gar nicht ein, daß ich dafür noch was bezahlen soll.

    Natürlich kommt es immer darauf an, was man von einem Theme erwartet. Kostenlose Themes habe dabei auch den Vorteil, daß man sie jederzeit schnell wieder wechseln kann, wenn es nach einem Test nicht gefällt. Wenn du aber ein Theme gekauft hast und es paßt dir dann doch nicht, dann hast du Pech und dein Geld ist weg!

    Grüße aus TmoWizard’s Castle zu Augsburg

    Mike, TmoWizard

    • Jonas Geldschläger sagt:

      Hey Mike! Vielen Dank für Deinen Kommentar :-)

      Ich wundere mich, dass der Aspekt der “Experimentierfreudigkeit” nicht im Artikel auftauchte, da ich ihn auf einem Zettel notiert habe, als ich den Beitrag geplant habe. Komisch.

      Allerdings möchte ich noch anmerken, dass viele Anbieter eine Art Flatrate anpreisen, die uns dann den Zugang zu allen Themes, Premium hin oder her, liefert und folglich können wir trotzdem jede Menge ausprobieren.

      Denke ich beispielsweise an die Themeschmiede Theme-Junkie, die ich sehr schätze, können wir immerhin rund 30 Themes nutzen, wenn wir einmalig 49$(?) zahlen. Ich denke, dass das der Experimentierfreudigkeit genügt.

      PS

      Ich war heute morgen mit meinem Handy auf Deinem Blog und wollte ein wenig stöbern, allerdings ist das Banner (Vodafone?) dermaßen penetrant, da es sich einfach nicht entfernen lässt und somit das Surfen ausschließt. Gibt es da eine Möglichkeit?

      Bestes
      ich

  2. Rick sagt:

    Hallo,
    Ich muss sagen ich habe selber einige Blogs und habe sehr lange Kostenlose Themes verwendet doch seit ein paar Monaten habe ich ein Premium Paket gekauft und bin echt zufrieden damit und auch sind diese noch einfacher her vom handling .
    Kann es also nur empfehlen,in mein Fall sind diese Themes auch vom Aufbau fehlerfreier als die freien Themes im Netz.
    Gruss
    Rick

    • Jonas Geldschläger sagt:

      Ich möchte Dir zustimmen, lieber Rick. Natürlich ist es für die ersten Schritte nicht unbedingt notwendig, gleich ein Premium-Theme zu nutzen. Insgesamt denke ich allerdings, dass es in der Anwednung um ein Vielfaches einfacher ist. Aber das ist – wie so häufig – eben auch Geschmackssache.

      Cheers.

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