WordPress-Themes: Kostenlos und schädlich!

Kostenlose WordPress-Themes sind mit Sicherheit eine recht günstige Alternative. Doch können sie einem Blog schaden? Worauf sollte man bei kostenlosen Themes achten?

Als ich in der letzten Woche den Bereich WordPress Themes auf diesem Blog eröffnete, habe ich mir Gedanken gemacht, welche Themes ich empfehlen kann und welche nicht. Letzten Endes habe ich mich fast ausschließlich für Premium Themes entschieden, weshalb sich dort vornehmlich Anbieter kostenpflichtiger Oberflächen tummeln.

Deshalb schrieb ich im Anschluss einen Artikel über das Für und Wider von Premium Themes, um meinen Standpunkt ein wenig zu erklären. Ich kam zu dem Schluss, dass Premium Themes den kostenlosen Oberflächen viel voraus haben. Aber das ist kaum verwunderlich. Immerhin haben wir für eine Leistung bezahlt und es wäre recht anmaßend, wenn das keinen Vorteil brächte.

Dennoch geht es mir bei dieser Frage weniger um die positiven Aspekte, die ein Premium Theme mitbringt, wie etwa Support, Style oder eine bestehende Community. Nein. Es gibt andere Gründe, warum ich selbst keine kostenlosen WordPress-Themes mehr verwende.

Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit günstigen oder kostenlosen Oberflächen gemacht und das nicht zu knapp. Bei einem Projekt führte dies beinahe zum Totalversagen. Aber das zu später mehr.

Im Grunde meine ich damit fremden Schadcode, unfreiwillige Links und jede Menge Ärger, den ich ungern abermals hätte. Die potentiellen Hürden und Nachteile habe ich allerdings schon im verlinkten Beitrag ausführlich beschrieben.

Dennoch sind kostenlose WordPress-Themes nicht per se schlecht, doch gibt es allerhand worauf wir bei unserer Auswahl achten können, um nicht ins erstbeste Gratis-Fettnäpfchen zu treten. Natürlich geht es öfter gut, als schlecht, doch muss man das Glück bekanntlich nicht herausfordern, auch wenn manche Oberfläche doch recht verlockend aussieht.

Kostenlose WordPress-Themes: Darauf solltest Du achten!

Wer einmal bei Google nach den Suchbegriffen free wordpress themes oder auch free themes sucht, wird sehr schnell fündig. Mehrere Millionen Einträge gibt es zu diesen Schlagworten und tagtäglich kommen neue, bunte Übersichten dazu. Zwar doppeln sich die meisten, aber darum soll es natürlich nicht gehen.

Ich würde sogar soweit gehen, dass alle Ergebnisse lediglich der Bauernfängerei zum Selbstzweck dienen und niemand eigennützig Themes verteilt, um einen Beitrag an der Menschheit zu leisten.

Es geht auch nicht darum, alle freien Oberflächen zu verurteilen oder pauschal Premium Themes zu bevorzugen. Ich selbst nutze ausgewählte Themes für kleinere Projekte, die mich keinen Cent gekostet haben. Es wäre also vollkommen falsch, hier vorschnell zu urteilen. Mitunter gibt es ja doch die ein oder andere Perle in den Weiten des Internets.

Vielmehr möchte ich darauf hinweisen, dass die meisten Webmaster sehr blind verlinken und bloß, weil kostenlos draufsteht, muss das lange nicht heißen, dass wir nichts dafür bezahlen müssen. In welcher Form auch immer.

Support, Forum, Community – Ist das Theme auf dem neuesten Stand?

Der Support eines Themes ist ein sehr wichtiges Merkmal, um die Qualität einer Anbieters zu beurteilen. Den bezahlt man für gewöhnlich extra und es ist normal, dass freie Templates keinerlei Hilfestellung anbieten. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen!

Doch Obacht! Denn wenn Theme unserer Wahl überhaupt nicht mehr auf dem neuesten Stand ist, haben wir in der Regel recht wenig davon. Deshalb macht es Sinn, das Haltbarkeitsdatum von kostenlosen WordPress-Themes im Auge zu behalten und einmal einen Blick auf das letzte Update zu werfen.

Hinweis: Viele Anbieter verweisen in der Beschreibung auf das letzte Update und so lässt sich ganz gut abschätzen, ob ein Theme auf dem neuesten Stand ist. Weiterhin können wir einfach schauen, welche WordPress-Version als kompatibel genannt wird. Ist diese veraltet, würde ich mir das nicht auf den Blog werfen.

Viele Themes sind veraltet. Deshalb sollten wir auf die Updates schauen, um uns kein Theme einzuhandeln, das gar nicht mehr aktuell und funktional ist.

Das Theme schon vorab auf fehlerhaften Code prüfen

Mitunter kommt es vor, dass kostenlose Themes liebloser als ihre teuren Verwandten sind. Jedenfalls, was die Anpassungen im Code anbelangt. Das ist wahrscheinlich ganz normal, weil sich kaum ein Blogger über ein Geschenk beschwert, das er kostenlos mitnehmen durfte. Dennoch macht es durchaus Sinn, einmal auf HTML und CSS zu schauen.

Ich empfehle hierbei, einmal den Demolink des kostenlosen Themes aufzurufen und einen CSS Validator, sowie einen HTML Validator zur Überprüfung zu verwenden. Oftmals werden so schon die ersten Engpässe offensichtlich Das kann sich im Nachhinein wirklich auszahlen.

Hinweis: Es geht nicht darum, ein Theme zu verurteilen, das ein paar Mauscheleien aufweist und den ein oder anderen Fehler im Code aufweist. Ich denke hierbei eher an endlose Fehlerketten, die Folgeschäden bedeuten können.

Die Wenigsten beachten solche Fehler. Doch denke ich, dass wir uns fehlerhaften Code nicht freiwillig auf die Webseite bugsieren sollten und rate deshalb zur Überprüfung.

Backlinks beachten – kostenlose Themes und der Footer

Oftmals wirkt ein Theme tadellos und macht auf den ersten Blick einen recht soliden Eindruck. Allerdings empfiehlt es sich hierbei, einmal auf den Footer in der Demoansicht zu schauen. Aber natürlich sollten wir auch alle anderen statischen Elemente unter Augenschein nehmen. Wie beispielsweise den Kopfbereich oder eben die Sidebar. Idealerweise laden wir das Ganze fix runter und überprüfen einmal die footer.php, sidebar.php und header.php.

Hinweis: Wer nun keine Ahnung von PHP, HTML und CSS hat, also gar nicht weiß, was dort hingehört und was eben nicht, sollte besonders vorsichtig vorgehen. Denjenigen möchte ich vor allem ans Herz legen, nach dem Kürzel base64 zu schauen, was ein Hinweis darauf ist, dass dort ein Link verschlüsselt wird.

  • Hier findet sich oftmals verschlüsselter Schadcode, der sich weder entfernen, noch in jedem Fall aufspüren lässt. Die logische Folge: Wir verlinken wahllos auf irgendwelche dubiosen Projekte und kriegen davon nicht einmal etwas mit. Das ist nicht nur hinterlistig, sondern schlicht und ergreifend Betrug.
  • Es ist in Googles Augen fatal. Da es der Suchmaschinentitan überhaupt nicht mag, wenn wir auf unseriöse Angebote verweisen und uns somit klar in eine schlechte Nachbarschaft begeben. Außerdem verschenken wir so unnötig die Linkkraft unserer Domain.
  • Malware und Schadecode. Allerdings gibt es auch noch den weitaus schlimmeren Fall, dass sich in einem kostenlosen WordPress-Theme Malware oder eben Schadcode befindet, der sich hinterrücks Zugang zu unserem rechner verschafft. Das kann dann wirklich böse werden.

Prinzipiell kann es uns egal sein, was wir dort unfreiwillig verlinken. Es geht auch vielmehr um die Art und Weise. Es ist klar, dass ein Themeanbieter auch von seiner Arbeit profitieren möchte, doch würde ich es nicht dulden, wenn das nicht ganz klar mit mir kommuniziert wird.

Oft haben wir es mit einem Footerlink zu tun. Zeigt dieser auf die Startseite des Entwicklers, tue ich mich zwar schwer, doch finde ich es fair. Geben und Nehmen eben.

Aber was dann? Braucht es Premium Themes?

Eine Möglichkeit, um sich abzusichern, sind natürlich Premium Themes und ich selbst greife sehr häufig zur kostenpflichtigen Alternative. Das ist allerdings kein Muss, denn es gibt noch weitere Quellen, die wir bedenkenlos nutzen können, ohne den Code nach Malware oder ungebetenen Gästen zu durchforsten.

  • WordPress selbst bietet eine gigantische Übersicht von Themes. Viele davon sind nicht ganz so schön anzusehen, doch finden sich auch dort sehr schöne Oberflächen. Einfach mal stöbern.
  • Themeanbieter mit Premium Themes bieten häufig auch kostenlose WordPress Themes zu Promozwecken an. Hier können wir in der Regel auf einen fehlerfreien Quelltext und einen soliden Support bauen. Allerdings sind auch diese nicht immer frei von unerwünschten Links. Deshalb finden sich im Bereich WordPress Themes bis dato nur zwei Alternativen.

Praxisbeispiel: Welche WordPress-Themes sind ungefährlich?

Ich habe in diesem Artikel sehr viele Dinge behauptet und geschrieben, dass sich in den meisten Themes nur Quatsch befindet. Ob das stimmt, können meine Leser allerdings überhaupt nicht einsehen. Jedenfalls nicht aus diesem Artikel heraus.

Deshalb möchte ich Dir gern in der nächsten Woche ein Praxisbeispiel zeigen, in dem ich die ersten 10 Suchergebnisse zu den einschlägigen Begriffen durchforste und demonstriere, welche Dinge dort unter der Oberfläche rumoren. Teilweise ist das ganz schön gruselig.

Das Wichtigste im Überblick

  • Nicht alle kostenlosen WordPress-Themes sind schlecht
  • Wir sollten einen Blick auf den Footer, die Sidebar und den Header werfen
  • Im Quelltext insbesondere auf das Kürzel base64 achten. Hier wird verschlüsselt!
  • Support ist ein gutes Zeichen, wie es um ein Theme steht
  • Gab es in der Vergangenheit regelmäßige Updates?

Ich wünsche Dir jede Menge Erfolg mit Deinem Blog und würde mich freuen, wenn Du Deine Erfahrungen mit kostenlosen WordPress-Themes mit mir teilen würdest. Hast Du schon negative Dinge erlebt oder waren alle ausgesuchten Oberflächen wirklich empfehlenswert? Ich bin gespannt…

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13 legendäre Kommentare zu "WordPress-Themes: Kostenlos und schädlich!"

  1. TmoWizard sagt:

    Hallo Jonas!

    Dann mache ich ja mit meine kostenlosen Theme alles richtig, es hat nämlich nur im Footer den entsprechenden Link und alles andere inklusive Support-Forum paßt!

    Allerdings die Idee mit dem HTML-Validator… ? Das entsprechende Add-on für Firefox zeigt mir hier bei dir satte 70 Fehler und 10 Warnungen, online beim W3C sind es 59 Fehler und 79 Warnungen!

    Du solltest dich wohl mal um dein Theme kümmern. Es kommt nämlich nicht besonders gut, wenn du solche Artikel schreibst und dann kommen bei dir solche Ergebnisse heraus. Da behalte ich dann doch lieber mein kostenloses Theme.

    Nichts für ungut!

    Grüße aus TmoWizard’s Castle

    Mike, TmoWIzard

    • Jonas Geldschläger sagt:

      Hey Mike, schön, dass Du noch zu so später Stunde in dier Blogkiste gefunden hast.

      Das freut mich und auch Dein Hinweis ist wunderbar. Allerdings hinkt er ein wenig, da hier Äpfel mit Birnchen verglichen werden. 70 Fehler kann per se nicht stimmen, habe die Seiten gerade selbst nochmals durch die Validatoren laufen lassen. Ich sehe hierbei eine weitaus geringere Anzahl.

      Der Punkt ist allerdings, dass diese nicht durch mein Theme provoziert werden. Ich gebe sogar zu, dass dieses an zwei, drei Stellen einen Schwachpunkt hatte, den ich ausgeglichen habe. Aber machen wir es einmal ausführlich, da ich ungern angekreidet werde, wenn es de facto nicht stimmt :-)

      Im Bereich HTML haben wir es eher mit einer Belanglosigkeit zu tun, die durch das Plugin Popular Posts aufgerufen wird. Weniger dadurch, als durch die Bilderausgabe des Plugins. Das simple Problem: Es wird ein & anstatt &amp ; aübergeben, was notwendig wäre, um keine eventuellen Fehler im HTML-Bereich zu bewirken. Aber das ist hierbei allenfalls als Hinweis zu verstehen, da das in diesem Fall gar nicht passieren kann. Deshalb nehme ich die Fehler gern in Kauf, da sie keine Auswirkung auf die Performance haben. Geschweige denn mit dem ausgewählten WordPress-Theme im Zusammenhang stehen.

      Das CSS hat ein Problem, das ich einräumen will. Allerdings wird dieses ausschließlich durch das Plugin Tablepress bewirkt, das ich allerdings nicht missen möchte. Hier sehe ich allerdings lediglich ein kurzweiliges Problem, da es einerseits keinerlei Auswirkungen auf die Nutzung meines Themes respektive der Seitenperformance hat und andererseits nebensächlich ist, wenn wir uns die Fehler einmal genauer anschauen. Dennoch räume ich sie derzeitig nicht selbst aus der Welt, da das Plugin offiziell in einer Betaphase ist und in den kommenden Wochen ein Relaunch erfährt, da frickel ich jetzt nicht unnötig rum.

      Um zu zeigen, auch wenn es nachvollziehbar sein sollte, jedenfalls wenn man in den Validator schaut, habe ich eben einmal einen kleinen Screenshot gemacht, der die Fehlerfreiheit illustriert. Hierfür habe ich kurzerhand beide Plugins deaktiviert, auch wenn sie nun wieder laufen. Dennoch unterstreicht er, dass es keinerlei Probleme mit dem Codeaufbau des Themes gibt. Bams!

      Zum Screenshot.

      Cheers!

  2. Nils Frank sagt:

    Ich verwende auf meinem Blog seit Beginn das Standard Themes, was ich nach meinen Wünschen verändert habe (style.css und andere Dateien). Geld investiere ich dann lieber in andere Sachen… …aber wer sich damit nicht auskennt sollte so lange Suchen bos er das perfekte Theme gefunden hat.
    (Die kostenlose Version von PagesLines kann ich sehr empfehlen)!

    • Jonas Geldschläger sagt:

      Es stimmt. Natürlich gibt es zahlreiche Themes, die kostenlos und gut sind, aber häufig ist es eben nicht der Fall, dass Menschen WordPress-Themes kostenlos anbieten, um ihren Dienst an der Menschheit zu leisten. das ist klar. Deshalb sollte man einfach mit wachsen Augen durchs “Internetleben” gehen, um sich nicht irgendwas einzufangen.

      Beste Grüße

  3. veronika sagt:

    Hallo Jonas,
    ich bin völlig neu und mir sehr unsicher. Du erklärst alles ganz toll.
    Gerne möchte ich mir auch einen Blog anlegen. Habe aber in sämtlichen Anpreisungen von einigen Blogfirmen immer gelesen, das das Anlegen eines Blogs kostenlos ist, aber dann monatlich bezahlt werden muß.
    Was kannst Du mir empfehlen?
    Warum verdient man mit einem Blog Geld??(habe ich von anderen gehört).
    Ist mir ein wenig unangenehm,aber wie gesagt, ich fange erst an.
    Herzliche Grüße
    Veronika

  4. Jonas Geldschläger sagt:

    Guten Abend Veronika!

    Diese Fragen müssen Dir nicht unangenehm sein, ich selbst quälte mich, als ich vor einigen Jahren mit dem Bloggen begann, mit diesen herum. Also…, einmal auf Anfang.

    Das Anlegen eines Blogs ist prinzipiell auch kostenlos und egal, was Anbieter erzählen, ich würde Dir in jedem Fall die Blogsoftware WordPress empfehlen, da sie – meiner Meinung – den größten Freiraum ermöglicht. Zwar ist es anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig und wirkt alles ein wenig “viel”, doch mit der Zeit will man einfach immer ein wenig mehr von seinem Blog und dann ist es eher blöd, wenn man an unsinnige Grenzen stößt.

    Nun hast Du einerseits die Möglichkeit, einen kostenlosen Blog per WordPress zu nutzen oder aber du installierst WordPress auf einem eigenen Server. Das bedeutet, dass Du Dir eine Art “Speicherplatz” im Internet besorgst und dort WordPress zum Laufen bringt. Eigentlich ist das gar nicht einmal so schwer. Der Vorteil ist hierbei, dass Du auch eine eigene Domain benutzen kannst, wie beispielsweise blogkiste.com oder weiß der Geier was. Wie es Dir eben gefällt. Außerdem hast Du um einiges mehr Optionen in Deiner WordPress-Installation.

    Diesen “Speicherplatz” gibt es allerdings nicht umsonst. Logisch, oder? Ich glaube, ich zahle bei meinem Anbieter “Domainfactory”, den ich bedingungslos empfehlen kann, derzeitig rund 1,20€ pro Monat und Blog. Das ist, denke ich, vollkommen in Ordnung. Soviel zu den Kosten. Prinzipiell ist das aber nicht notwendig, auch wenn ich es – wenn man es denn mit dem Bloggen ernst meint – wirklich empfehlen würde.

    Das Geld verdienen ist ein ganz anderes Kapitel, aber natürlich für viele Blogger sehr interessant. Beispielsweise bestreite ich meinen kompletten Lebensunterhalt ausschließlich durch das Bloggen. Aber, um jetzt nicht gleich unzählige Fragen aufzuwerfen, möchte ich Dir einmal nur die wichtigsten “Bereiche” andeute.

    Einerseits kann man Werbeflächen auf dem eigenen Blog verkaufen. Genügend Besucher vorausgesetzt. Das funktioniert wie überall anders auch – man bemüht sich Werbepartner zu finden, die für eine pauschale Vergütung ein Banner (Bild) auf Deinem Blog einbinden.

    Weiterhin gibt es sogenannte CPC-Anbieter. das bedeutet “Cost-per-Click”. Ein sehr bekannter dabei ist Google Adsense (so verdient Google übrigens Geld…, denn eine reine Suchmaschine bringt ja erst einmal überhaupt gar nichts). Das bedeutet, dass ich auf meinem Blog Werbung schalte, die über Google ausgeliefert wird. Diese ist thematisch meist sehr relevant. Schalten wir sie beispielsweise auf einem Blogartikel, der sich mit WordPress befasst, wird höchstwahrscheinlich Werbung über WordPress eingeblendet. Außerdem werden die Interessen der Nutzer berücksichtigt. hast Du beispielsweise gerade sehr häufig nach Hundefutter via Google gesucht, wirst Du entsprechende Anzeigen sehen.

    Der jeweilige Blogger erhält dann, wenn ein Besucher diese Werbung anklickt, eine kleine Vergütung. Diese bewegt sich je nach Thema zwischen wenigen Cent und einigen Euro. Logisch, oder? Verdient der Werbetreibende an dem Besucher viel Geld, zahlt er eben auch mehr.

    Weiterhin gibt es noch die Möglichkeit, Texte zu verkaufen. Das bedeutet, ich verlinke auf eine andere Seite gegen Bezahlung und schreibe entweder einen Text, teste ein Produkt oder ähnliche Sachen. Aber auch hierbei hängt die Bezahlung natürlich unweigerlich von der Popularität einer Seite ab. Wenn ich auf meinen “größeren” Seiten solche Dinge anbiete, können hierbei schnell einige hundert Euro fällig werden. Auf diesem Blog würde ich mich allerdings eher im zweistelligen Bereich aufhalten.

    Allerdings schreibe ich bewusst “würde”, da ich solche Dinge im Eigentlichen nicht wahrnehme, auch wenn sie sehr lukrativ sein können. Die Begründung liegt einfach auf der Hand: In dem Augenblick, wo ich mich für einen Artikel bezahlen lasse, ist er selten ungefiltert und wirkt weniger “ernst”. Natürlich könnte ich das auch im Geheimen machen…, aber nun…, das muss jeder selbst wissen.

    Weiterhin verdienen viele Blogger Geld durch das “Affiliate-Marketing”, das bedeutet, dass wir Produkte empfehlen und dafür Geld erhalten. Eine anteilige Provision. Partner gibt es dafür fast in allen Bereichen und einer der bekanntesten sollte das Pnlinekaufhaus Amazon sein. Wenn ich auf ein Produkt aus dem Sortiment verlinke und Amazon-Partner bin, erhalte ich eine kleine Provision, wenn ein Nutzer über meinen Links bei Amazon einkauft.

    Sodele. Das ist nur ein ganz, ganz kleiner Ausschnitt, auch wenn ich denke, dass die wichtigsten Bereiche abgedeckt sind. Solltest Du weitere Fragen haben, schick mir einfach eine Mail oder schreib noch einen Kommentar. Notfalls reiche ich auch einen gesonderten Artikel zu komplexen Fragen nach :-)

    Beste Grüße von der Bloggerfront

  5. Andreas sagt:

    Vllt. kannst du noch dieses Theme, welches ich selber benutze in die Liste nehmen: paddsolutions.com/wordpress-theme-germaniumify/ Es ist zwar nicht sehr umfangreich aber der Style gefällt mir. Außerdem muss man es manuel Übersetzten, d.h. im HTML code wühlen.

  6. Sehr interessantes Thema, was ich vielleicht in meinem Blog aufgreifen werden. Habe leider kein Datum gefunden, von wann ist der Blogpost? Den Kommentaren zufolge Ende Dezember?!

  7. Steven sagt:

    Hallo Jonas!

    Wirklich ein sehr toller und informativer Blog, den ich schon seit längerem im Auge halte.

    Ich bin fleissig dran mein Konzept für meinen Blog zu entwickeln und denke geht auch nicht mehr lange, bis ich in offiziel aufschalte.

    Leider bin ich mir nun ein bisschen unsicher bezüglich WordPress und den vorgestellten Themes. Wo liegt der Unterschied zwischen wordpress.com und wordpress.org ? Ich habe mich bei wordpress.com registriert. Die genannten Themes kann ich dort aber nicht finden. Sind diese auf .org? Was ist mehr zu empfehlen .org oder .com?

    Besten Dank für deine Rückmeldung.

    Lieber Gruss
    Steven

  8. Susanne sagt:

    Huhu! Habe gerade den ganzen Artikel gelesen und bin nun etwas verunsichert wegen meines Themes. Ich habe mir eines gekauft, da ich es einfach wunderschön fand und damit auch – nach anfänglichen Schwierigkeiten – sehr gut klarkomme.

    Allerdings habe ich keine Ahnung, wie man sich den Header, den Footer oder die Sidebar “anguckt” … :-( also – ich weiss wo die sind, aber der ganze Codekram und so, davon hab ich überhaupt keine Ahnung …?

    Wie überprüf ich denn Header, Footer etc …?

    Und ist es bei meinem gekauften Theme überhaupt nötig?

    Lieben Dank! Ich les auch direkt weiter hier :-)

    • . sagt:

      Du kannst das Plugin “Theme Authenticity Checker (TAC)” verwenden, mit dem sich Themes automatisch nach Schadcode durchsuchen lassen, ohne dass dafür Programmierkenntnisse benötigt werden.

  9. . sagt:

    Ich würde mich bei kostenlosen Themes immer zuerst im offiziellen Theme-Verzeichnis von WordPress.org umsehen. Die Themes dort werden vor der Veröffentlichung von einem Team aus Freiwilligen überprüft, und bietet daher eine gewisse Sicherheit vor Schadcode.

  10. . sagt:

    Soeben habe ich passend zum Thema einen Artikel verfasst, in dem ich 5 verschiedene kostenlose Malware-Scanner vorstelle und näher auf die Einzelheiten eingehe. Ich hoffe, dass ich hiermit jemanden weiterhelfen kann.

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